Wir stellen nur Produkte vor, die etwas wirklich anders machen: ein neues Material, eine neue Methode, nachprüfbare Sicherheit oder ein echter Schritt für Tier und Umwelt. Alles andere gibt es schon genug.
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Nahrung
Protein, neu gedacht
Woher das Protein im Napf kommt, ist eine der großen Zukunftsfragen der Tiernahrung. Zwei Ansätze zeigen, wie es anders gehen kann.
Nahrung · PionierNoch kein Massenprodukt
Meatly
Kultiviertes Hühnerfleisch für Tiernahrung, London
Meatly ist das erste Unternehmen weltweit, das kultiviertes Fleisch für Tiernahrung in den Handel gebracht hat: Im Februar 2025 kamen die „Chick Bites“ der Marke THE PACK in einer limitierten Auflage bei Pets at Home in London in den Verkauf. Das Fleisch wächst aus Zellen, ohne dass dafür ein Tier geschlachtet wird.
Gut zu wissen: 2026 hat Meatly 10,4 Millionen Pfund eingeworben, um in London eine Pilotanlage mit 20.000-Liter-Behältern zu bauen. Bis zum regulären Futter im Napf ist es noch ein Weg.
Statt Rind oder Huhn liefern hier Insekten das Protein. Die britische Marke Yora setzt auf die Larven der Schwarzen Soldatenfliege (Hermetia illucens), BugBell bietet eine ganze Produktlinie mit Insektenprotein für Hunde an. Beide sehen darin eine Proteinquelle, die für Hunde neu ist und weniger Ressourcen verbraucht.
Gut zu wissen: Die Hersteller empfehlen ihr Futter auch für empfindliche Hunde. Bei Unverträglichkeiten gehört eine Futterumstellung trotzdem in Absprache mit der Tierarztpraxis.
Zubehör gibt es unendlich viel. Aufgenommen haben wir nur, was einen nachprüfbaren Unterschied macht.
Zubehör · Sicherheit im Auto5 Sterne CPS
Sleepypod Clickit Sport
Crashgetestetes Sicherheitsgeschirr für das Auto
Viele Autogeschirre versprechen Sicherheit, wenige beweisen sie. Das Clickit Sport hat den Crashtest des unabhängigen Center for Pet Safety bestanden und dort die Bestnote von fünf Sternen erhalten. Drei tragende Befestigungspunkte verteilen die Kräfte über Brust, Schultern und Gurtverlauf.
Gut zu wissen: Die Zertifizierung gilt je nach Größe für bestimmte Gewichtsklassen. Vor dem Kauf die passende Größe für den eigenen Hund prüfen.
West Paw stellt Kauspielzeug aus einem eigenen Material her, das sich mahlen und zu neuem Spielzeug verarbeiten lässt. Die Linie Seaflex enthält zusätzlich Kunststoff, der sonst im Meer landen würde. Ohne Latex, Phthalate und BPA. Zerkaut ein Hund ein Zogoflex-Spielzeug doch, ersetzt der Hersteller es kostenlos.
Gut zu wissen: Auch robustes Spielzeug gehört unter Aufsicht und wird ausgetauscht, wenn sich Stücke lösen.
FluentPet hat das erste System aus Sprechtasten für Hunde entwickelt. Jede Taste spielt ein aufgenommenes Wort ab, sechseckige Kacheln ordnen die Begriffe. Bekannt wurde das System durch die Hündin Bunny, heute nutzen es viele Familien, um mit ihrem Hund im Alltag zu üben.
Gut zu wissen: Die Tasten sind ein Werkzeug für geduldiges Training, kein Übersetzer. Wie viel Hunde damit wirklich ausdrücken, ist noch offen.
Hunde können nicht sagen, wenn es ihnen nicht gut geht. Neue Tracker messen mehr als nur den Standort.
Technik · GPS und Vitalwerte
Tractive
GPS-Tracker mit Gesundheitsüberwachung, Linz
Der Tracker aus Österreich zeigt den Standort in Echtzeit und beobachtet zusätzlich Aktivität, Schlaf, Herz- und Atemfrequenz. Neu ist eine Erkennung von Kratzverhalten, die auf Hautprobleme hindeuten kann. Bei Abweichungen meldet sich die App, einmal pro Woche gibt es einen Bericht.
Gut zu wissen: Die Funktionen setzen ein Abo voraus. Die Werte sind Hinweise und ersetzen keine tierärztliche Untersuchung.
Der Biotracker (früher Minitailz) misst ohne Rasur und ohne Hautkontakt laufend Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität und Atemfrequenz in Ruhe. Laut Hersteller erkennt er als erstes Gerät dieser Art Anzeichen für Vorhofflimmern, auch bevor der Hund Symptome zeigt. Die Berichte lassen sich mit der Tierarztpraxis teilen.
Gut zu wissen: Der Tracker liefert ein Risiko-Signal, keine Diagnose. Die Abklärung gehört in die Tierarztpraxis.
Ein Produkt kommt nur auf diese Seite, wenn es mindestens eine der vier Fragen klar mit Ja beantwortet und keine Zweifel an Tierwohl oder Sicherheit bestehen.
Wirklich neu?
Ein neues Material, eine neue Methode oder eine neue Lösung, nicht nur eine neue Farbe.
Nachprüfbar?
Tests, Zertifikate oder belastbare Quellen, die wir verlinken können.
Gut für das Tier?
Keine Produkte, die mit Schmerz, Schreck oder Strafe arbeiten.
Gut für die Umwelt?
Weniger Ressourcen, längere Lebensdauer oder echte Kreislaufwirtschaft.